Mindestens 21 Tote bei Schießereien in Mexiko
Mexiko ist erneut von blutigen Massakern erschüttert worden, bei denen mindestens 21 Menschen ums Leben kamen. In Tepito, einem Stadtteil von Mexiko-Stadt, schossen Bewaffnete mitten in der Nacht auf eine Gruppe junger Männer, wie Generalstaatsanwalt Miguel Angel Mancera am Donnerstag mitteilte. Dabei wurden sechs Männer getötet.
Die Opfer hatten sich auf der Straße aufgehalten, als die Bewaffneten kamen. Ehe die Schüsse fielen, gab es einen heftigen Wortwechsel. Der Hintergrund der Schießerei blieb zunächst unklar, die Behörden nahmen die Ermittlungen auf. Nach Angaben Manceras wird in dem Arbeiterviertel, in dem sich der Vorfall ereignete, nicht nur mit Drogen gehandelt. Es gebe dort auch viele Banden, die sich auf Autodiebstahl spezialisiert hätten.
Im Westen des Landes wurden am Mittwoch mindestens 15 Menschen getötet, als Bewaffnete das Feuer in einer Waschanlage eröffneten. Die Täter seien in drei Autos vorgefahren und hätten völlig unvermittelt geschossen, erklärte die Staatsanwaltschaft im Staat Nayarit. Die Tat ereignete sich in der Staatshauptstadt Tepic. Bei den meisten Opfern handelt es sich um Drogenabhängige in einem Rehabilitationsprogramm, die in der Waschanlage arbeiteten.











