Tote bei Erdbeben auf indonesischer Insel Sumatra
Mindestens sieben Menschen sind bei einem starken Erdbeben vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra ums Leben gekommen. Die Erdstöße richteten am Montagabend mehr Schaden an als zunächst gedacht.

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Mehr als 130 Bewohner wurden noch vermisst. Das Sozialministerium fürchtet, dass sie ebenfalls tot sind. Die indonesische Erdbebenwarte gab das Beben mit einer Stärke von 7,2 an.
Auf der Insel Sipora seien mehrere Dutzend Häuser von einer Flutwelle unmittelbar nach dem Beben fortgerissen worden, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums. Auf der Nachbarinsel Pagai Selatan sei eine Welle 600 Meter ins Land geschwappt. Hier wurden die sieben Toten entdeckt. Auf Pagai Utara seien in einem Dorf 80 Prozent der Häuser zerstört worden. Der Katastrophenschutz in der Hafenstadt Padang in Westsumatra konnte keine näheren Angaben machen. Zahlreiche Nachbeben erschütterten am Dienstag die Region.
"Es ist sehr schwer, Informationen zu bekommen", sagte ein Sprecher. Die Telefonleitungen auf die Inseln seien unterbrochen. Es dauert sechs Stunden mit dem Boot, um die Mentawai-Inselgruppe von Sumatra aus zu erreichen.
Das Epizentrum des Bebens lag westlich von Sumatra unter dem Meeresboden, rund 280 Kilometer südlich von Padang. Dort und in der Nähe waren bei einem Beben der Stärke 7,6 im vergangenen Jahr 1.100 Menschen getötet worden, die Erdstöße richteten schwere Schäden an. Weiter nördlich war das Beben passiert, das Weihnachten 2004 den verheerenden Tsunami ausgelöste hatte und 230.000 Menschen das Leben kostete.











