Drogenfund in Mexiko größer als bisher angegeben
Der Drogenfund im Norden Mexikos ist nach Behördenangaben größer als bisher angegeben. Es wurden 134 statt 105 Tonnen sichergestellt und verbrannt.

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In der Stadt Tijuana an der Grenze zum US-Bundesstaat Kalifornien seien 134 Tonnen Marihuana sichergestellt worden, berichtete am Mittwoch die Zeitung "El Universal" unter Berufung auf den Sprecher des Präsidentenamtes, Alejandro Poire. Die riesige Menge sei in 15.000 Päckchen abgepackt worden und zum Abtransport bereit gewesen. Bisher hatten die Behörden von 105 Tonnen gesprochen.
Historische Beschlagnahme
Nach den Worten von Poire gehörten die Drogen dem Kartell des Drogenbosses Joaquin "El Chapo" Guzman. Der Sprecher bezeichnete den Fund als historisch, da noch nie eine so große abgepackte Menge sichergestellt worden sei.
Den größten Drogenfang bisher hatte die mexikanische Polizei 1984 im nördlichen Bundesstaat Chihuahua gemacht. Damals konfiszierten die Fahnder auf einer Ranch 6.000 Tonnen Marihuana. Dort hatte der Drogenboss Rafael Caro Quintero Marihuana auf einer Fläche von über 100 Hektar angepflanzt und geerntet










