Kärntner stürzte von Leiter: Tod durch Hirnschwellung
Freunde sollen den verletzten 57-Jährigen einem Zeitungsbericht zufolge nach dem Arbeitsunfall nicht ins Krankenhaus gebracht haben. Sie wurden jetzt wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt.

Foto © Kleine Zeitung/David Bauer /Symbolbild)Der Kärntner starb im Krankenhaus an einer Hirnschwellung
Ein 57-jähriger Kärntner ist am Wochenende in Poggersdorf (Bezirk Klagenfurt-Land) an den Folgen einer Kopfverletzung, die er sich bei einem Sturz von einer Leiter zugezogen hatte, gestorben. Laut eines Berichts der "Kronenzeitung" (Mittwochausgabe) war der Verletzte von seinen Freunden nicht ins Krankenhaus gebracht, sondern ins Bett gelegt worden, wo er wenige Stunden später an einer Hirnschwellung starb.
Kein Lebenszeichen
Der Mann war mit drei Freunden dabei, ein Zimmer auszumalen. Er soll zum Unfallzeitpunkt am Vormittag stark alkoholisiert gewesen sein, berichtete das Blatt. Nach dem Unfall wurde der Mann von seinen Freunden ins Bett gebracht. Gegen zwei Uhr früh schlugen sie Alarm, da er kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Laut Obduktion erlitt der Kärntner einen Schädelbruch, der zu der Hirnschwellung führte. Die Freunde wurden wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt.











