Verletzte bei Müll-Protesten in Neapel

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Die "Müll-Krise" in Neapel weitet sich aus. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei unweit der Mülldeponie von Terzigno sind am Dienstag drei Polizisten verletzt worden. Fünf Personen, die die Sicherheitskräfte angegriffen hatten, wurden festgenommen, berichteten italienische Medien. Insgesamt türmen sich bereits 250 Tonnen Abfälle auf den Straßen der Stadt.
Die Polizei musste eingreifen, um die von den Demonstranten errichteten Barrikaden abzureißen. Mit den Barrikaden behinderten die Demonstranten die Müllwagen daran, die Abfälle in der Deponie abzuladen. Die Kundgebungsteilnehmer reagierten mit dem Werfen von Steinen, Knallkörpern und anderen Gegenständen auf den Polizeieinsatz. Einige Personen legten sich vor die Müllwagen, um sie am weiterfahren zu hindern. Zudem wurden zwei Fahrzeuge in der Nacht auf Dienstag in Brand gesetzt.
Seit Tagen demonstrieren die Bewohner von Terzigno gegen die Deponie, aus der unerträglicher Gestank komme. Sie wehren sich aber auch gegen den Bau einer weiteren Deponie, die zur Lösung der Müllprobleme im Raum von Neapel beitragen soll. Schon vor zwei Jahren war es zu einer mehrmonatigen Müllkrise in Neapel gekommen.











