Räuchermischungen und "Poppers" wieder Thema
Österreich entwickelt sich laut Gesundheitsministerium zum "Zentrum des Versands" mit "Poppers" (aus dem Englischen "to pop", deutsch: knallen) in Europa. Dabei handelt es sich um Flüssigkeiten, die inhaliert werden und binnen weniger Sekunden Glücksgefühle und eine veränderte akustische und visuelle Wahrnehmung auslösen.
Die darin enthaltenen Wirkstoffe sind in den meisten europäischen Ländern verboten, in Österreich laut Ministeriumssprecher Thomas Kvicala "noch nicht". Hierzulande würden damit Privatpersonen Geschäfte betreiben. Bezogen werden "Poppers" aus dem Internethandel. Der darin enthaltene Wirkstoff Isopropylnitrit wurde früher als Herzmittel eingesetzt.
Als "sehr extrem" wird laut Kvicala auch die Szene beschrieben, die Kräutermischungen zum Rauchen verwendet. Nachdem Spice 2008 verboten wurde, greifen die Konsumenten nun auf andere Wirkstoffe zurück. Derzeit seien es Cathinone im Umlauf. Die Droge "Kath" werde aus Pflanzen gewonnen, die vor allem in Ostafrika vorkommen, sagte Kvicala. Aus der Gruppe gebe es verschiedene Derivate. Eines davon sei Mephedron, das vor kurzem verboten wurde. Andere Derivate seien als Badesalz oder Düngemittel im Handel erhältlich und werden von Konsumenten hauptsächlich geraucht.











