Krems: Großbrand in Galvanisierungsbetrieb
In einem Galvanisierungsbetrieb in Krems ist am Mittwoch gegen 5.00 Uhr aus bisher unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. Hunderte Liter Säuren und Laugen drohten sich zu entzünden. Schlimmeres konnte verhindert werden.

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Ein Großbrand auf dem Areal eines Galvanisierungsbetriebs in Krems hat am Mittwoch den Einsatz von 115 Feuerwehrleuten erforderlich gemacht. Sie verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf eine Halle, in der sich Hunderte Liter Säuren und Laugen befanden. Das NÖ Landesfeuerwehrkommando konnte schließlich bekanntgeben, dass die Gefahr eines Chemieunfalls gebannt worden sei.
Das Feuer war gegen 5.00 Uhr aus bisher unbekannter Ursache ausgebrochen. Eine Werkstätte stand in Vollbrand. Nach Angaben der Feuerwehr Krems, die von der Dynea Betriebsfeuerwehr unterstützt wurde, brannte eine Nebenhalle mit direkt angeschlossener Verzinkungsanlage. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Areal von den Betreibern bereits "vorbildhaft" geräumt und eine Abschaltung der Energieträger veranlasst worden.
Die angrenzenden Bereiche wurden u.a. mit Hilfe mehrerer C-Rohre geschützt. Da sich schnell herausstellte, dass mit den vorhandenen Einsatzkräften kein Auslangen gefunden werden konnte, wurden die Feuerwehren Rohrendorf, Mautern und Langenlois nachalarmiert. Dem firmeninternen Alarmplan zufolge trafen binnen kürzester Zeit auch leitende Mitarbeiter, Geschäftsführer und Inhaber ein.
Nach etwa 45 Minuten dauerndem Löschangriff war der erste Erfolg sichtbar, um 7.20 Uhr hieß es dann "Brand aus". Eine Brandwache stand weiter im Einsatz. Der Sachschaden dürfte enorm sein, verletzt wurde jedoch niemand. Betont wurde seitens der Feuerwehr, dass für die Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefährdung bestanden habe.











