150.000 Menschen von Hochwasser betroffen
nach wie vor 150.000 Menschen leiden im Tschad an den Folgen der Überschwemmungen im Juni des Jahres. Ein Großteil der Ernte wurde zerstört. In vier Regionen ist bereits die Cholera ausgebrochen.

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Im zentralafrikanischen Tschad leiden nach UNO-Angaben 150.000 Menschen unter den seit Juli herrschenden Überschwemmungen. Wie das UNO-Büro zur Koordinierung der humanitären Hilfe (OCHA) in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht mitteilte, wurden in 19 von 22 Regionen 53.000 Hektar Ackerland überflutet.
Die Menschen, die durch die Fluten ihre Ernte verloren hätten, seien vermutlich "eine Zeit lang" von Hilfslieferungen der Regierung und ihrer Partner abhängig. Auch habe sich in einigen Landesteilen die Hygienesituation infolge der Überschwemmungen verschlechtert. In vier Regionen sei bereits die Infektionskrankheit Cholera aufgetreten, erklärte die OCHA. Das Land leidet bereits unter Nahrungsmittelknappheit, weil die jüngste Ernte schlecht ausgefallen war.










