Kurzfristig Tsunamiwarnung nach Erdbeben vor Indonesien
Beben vor der östlichen Inselregion Papua habe eine Stärke von 7,4 gehabt, heißt es von der Geologie-Behörde.

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Vor dem indonesischen Papua hat es am frühen Donnerstag (Ortszeit) ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 gegeben. Eine erste Tsunamiwarnung hob die nationale Geologie-Behörde jedoch wieder auf. Über Schäden, Verletzte oder gar Tote gab es zunächst keine Angaben.
Nach Angaben der indonesischen Geologie-Behörde lag das Epizentrum 141 Kilometer südöstlich von Kaimana in West-Papua in einer Tiefe von 25 Kilometern. Es werde versucht, Kontakt mit West-Papua aufzunehmen, um den Schaden zu erfassen, teilte der Katastrophenschutz mit. Nach dem ersten Beben folgte ein zweites der Stärke 6,8 vor den nördlicheren Aru-Inseln nahe dem Maluku-Archipel.
Das Pacific Tsunami Warning Centre der US-Wetterbehörde erklärte, es gebe keine allgemeine Tsunamiwarnung für die Küsten des Pazifiks. Erdbeben dieser Stärke könnten jedoch Schäden an den lokalen Küsten auslösen. Indonesien wird häufig von Erdbeben erschüttert. Das höchste Tsunamirisiko besteht wegen der großen Aktivität der Erdkruste rings um den Pazifik.
Bei der Tsunamikatastrophe am 26. Dezember 2004 in Südostasien waren mehr als 230.000 Menschen ums Leben gekommen.











