Dutzende Tote durch Taifun "Fanapi" in Südchina

Foto © APA
Bei dem schlimmsten Taifun des Jahres in China sind bisher 70 Menschen ums Leben gekommen. Rund 65 Menschen wurden am Samstag noch vermisst, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Mehr als 3.700 Häuser wurden durch Taifun "Fanapi" in der südchinesischen Provinz Guangdong zerstört. Dutzende Menschen kamen bei Erdrutschen ums Leben.
Der wirtschaftliche Schaden wurde allein in Guangdong auf 2,4 Milliarden Yuan, umgerechnet 265 Millionen Euro, geschätzt. Rund 42.000 Hektar Ackerland wurden verwüstet.
Hubschrauber brachten Hilfsgüter wie Trinkwasser, Nahrung und Zelte in Gegenden, die durch Hochwasser von der Außenwelt abgeschnitten waren. "Fanapi" war der elfte und stärkste Taifun, der China bisher in diesem Jahr heimsuchte. Er war zunächst von Taiwan aus über die Provinz Fujian hinweggezogen, richtete aber die meisten Schäden in der benachbarten Provinz Guangdong an. Rund 100.000 Menschen waren dort vor dem Wirbelsturm in Sicherheit gebracht worden.










