Ex-Kabeg-Chef Mandl wegen versuchter Nötigung verurteilt
14.400 Euro Geldstrafe wegen versuchter Nötigung. Staatsanwaltschaft hatte gegen Freispruch in erster Instanz berufen. Vor Gericht gebracht hatte ihn Thomas Koperna, der ehemalige medizinische Direktor am Landeskrankenhaus Klagenfurt.

Foto © KLZ/Helmuth WeichselbraunDieter Mandl, ist am Mittwoch vom Oberlandesgericht Graz wegen versuchter Nötigung verurteilt worden
Gute Freunde werden Kurzzeit-Kabeg Vorstand Dieter Mandl und der frühere medizinische Direktor des LKH Klagenfurt, Thomas Koperna, wohl nicht mehr. Mandl wurde jetzt in zweiter Instanz vom Oberlandesgericht Graz wegen versuchter Nötigung schuldig gesprochen. Das Gericht verurteilte ihn rechtskräftig zu einer Geldstrafe in Höhe von 14.400 Euro.
Mandl hatte Koperna 2008 damit gedroht, ihn "beruflich zu vernichten", sollte der seiner Tätigkeit am LKH Klagenfurt weiter nachgehen. Zuvor hatte der damalige Kabeg-Vorstand den medizinischen Direktor wegen "Vertrauensunwürdigkeit" vom Dienst freigestellt. Mandl bestreitet die Drohung und wurde in erster Instanz "im Zweifel" freigesprochen. Thomas Koperna, mittlerweile Kabeg-Strategiemanager, fühlt sich bestätigt. "Ein Zeichen, dass man als Führungskraft nicht so mit Mitarbeitern umgehen kann." Für ihn sei die Sache damit erledigt. Mandl hatte mehrere Krankenhausmanager suspendiert und wurde schließlich selbst gefeuert. Wegen einer "Kündigungsentschädigung" liegt er mit der Kabeg im Rechtsstreit.











