Küberl präsentierte Buch über Armut in Österreich

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"Wir können viel tun, wenn jeder etwas tut" - Mit dieser Aufforderung an die Gesellschaft hat Caritas-Präsident Franz Küberl in der Wiener Obdachloseneinrichtung "Gruft" am Donnerstag sein Buch "Mein armes Österreich. Und wie es reicher sein könnte" vorgestellt. "Wir verdrängen, dass es in Österreich Arme und Benachteiligte gibt. Das gehört geändert", so Küberl.
Für das im Ueberreuter Verlag erschienene Buch besuchte der Präsident in jedem Bundesland eine seiner Einrichtungen. Autorin und Falter-Journalistin Barbara Toth fasste die Begegnungen auf 200 Seiten zusammen. "Bei der Caritas kann man viele Erfahrungen sammeln von Menschen, die vor den Scherben ihres Lebens stehen oder im Stacheldrahtverhau mitmenschlicher Unfähigkeit hängen bleiben", erklärte Küberl bei der Präsentation.
"Es geht mir aber auch darum, Wege aus der Not aufzuzeigen, die der Staat, die Gesellschaft, wir alle beschreiten können", betonte der Präsident. "Der Sozialstaat muss die Ziegel des Hauses liefern, für den Zement dazwischen braucht es die Freiwilligenarbeit."
INFO: "Mein armes Österreich. Und wie es reicher sein könnte" von Franz Küberl, Preis: 21,95 Euro, ISBN:978-3-8000-7486-0. Lesungen finden am 30. September in der Wiener Buchhandlung Herder, am 4. Oktober in der Grazer Buchhandlung Moser und am 27. Oktober in der Innsbrucker Buchhandlung Tyrolia jeweils ab 19.00 Uhr statt.











