Mindestens 7 Tote durch Hurrikan "Karl" in Mexiko

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Hurrikan "Karl" hat Teile der karibischen Küste Mexikos verwüstet, mindestens sieben Menschen kamen dabei ums Leben. In der Stadt Cotaxtla trat ein Fluss über die Ufer und riss eine Frau und zwei kleine Kinder mit sich fort. Ein Mann musste mitansehen, wie sein Haus, das er kurzzeitig verlassen hatte, um Hilfe zu holen, innerhalb weniger Minuten komplett in dem reißenden Strom unterging.
Rettungskräfte fanden später die Leiche seines Sohnes und zweier weiterer Opfer. Seine Frau und seine Mutter sowie drei weitere Bewohner werden vermisst. In der Ortschaft Nexticapan begrub ein Erdrutsch ein Haus unter sich. Eine 61-jährige Frau und ein zweijähriges Mädchen kamen ums Leben. In Felipe Carrillo wurden zwei Frauen tot geborgen. Die mexikanische Marine schickte unterdessen Hubschrauber aus, um 40 Familien zu bergen, die sich nördlich der Stadt Veracruz auf einem Hügel vor dem Hochwasser in Sicherheit gebracht hatten.
Im Staat Veracruz waren nach Angaben des Gouverneurs 16.000 Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen, während der Sturm Bäume und Strommasten umstürzte. "Karl" hatte zwar an Kraft verloren, als er am Freitag das Festland erreichte, hatte aber allein in den ersten 90 Minuten nach seinem Eintreffen über der Stadt Veracruz laut mexikanischem Wetterdienst rund 200 Millimeter Niederschlag gebracht.
Auf den Bermudas bereitete man sich am Wochenende auf die Ankunft von Hurrikan "Igor" vor. Der Sturm hatte sich zwar von Kategorie vier auf zwei abgeschwächt, die Behörden warnten aber, dass er noch immer eine tödliche Gefahr darstelle. Touristen auf den Bermudas versuchten vor Schließung des Flughafens mit den letzten Maschinen die Inseln zu verlassen.









