Heftiges Unwetter in Slowenien
Über Slowenien sind am Freitag schwere Unwetter niedergegangen. Betroffen war vor allem die Hauptstadt Ljubljana (Laibach), wo mehrere Straßen zum Teil meterhoch überflutet wurden. Auf einer der Hauptverkehrsachsen blieben mehrere Autos und Autobusse in einer unter Wasser stehenden Unterführung stecken, was zu längeren Verkehrsbehinderungen führte.
Die Behörden warnten, dass die durch das historische Stadtzentrum fließende Ljubljanica über die Ufer treten könnte. Der Pegelstand des Flusses ist innerhalb von wenigen Stunden um einen halben Meter gestiegen, berichteten slowenische Medien. Die Anrainer wurden angewiesen, sich bei den Kommunaldiensten Sandsäcke zu holen. Auf Überschwemmungen stellte man sich auch in Teilen Oberkrains, der Untersteiermark sowie im westslowenischen Küstenland ein.
Die Meteorologen erwarteten für Samstag eine Entspannung der Lage, die aber nur vorübergehend sein dürfte. Am Sonntag dürfte es nämlich wieder heftige Niederschläge geben. Insgesamt am stärksten betroffen werde das Isonzo-Tal an der Grenze zu Italien sein, wo innerhalb von 48 Stunden zwischen 250 bis 350 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet werden.










