Mann tötete Mutter und sich selbst in US-Klinik
Geschockt über die Diagnose für seine kranke Mutter schoss ein Mann auf den behandelnden Arzt und verbarrikadierte sich daraufhin stundenlang mit der Mutter in deren Zimmer, wo er die Frau und sich selbst tötete.

Foto © APRettungskräfte vor dem Johns Hopkins Hospital
Eine menschliche Tragödie mit tödlichem Ausgang hat sich am renommierten Johns Hopkins Hospital in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland abgespielt. Ein Mann hatte sich mit seiner schwer kranken Mutter eingeschlossen. Als ein Polizeikommando schließlich die Zimmertür aufbrach, fanden die Beamten den Schützen und seine Mutter tot auf. Zuvor hatte der Mann den behandelnden Arzt angeschossen. konnte laut Polizeiangaben in einer Notoperation gerettet werden.
Während des Gesprächs mit dem Arzt über den Gesundheitszustand seiner Mutter, die laut Medienberichten nach einer Rückenoperation gelähmt war, habe der Mann unvermittelt eine Waffe gezogen und auf den Mediziner geschossen, sagte Bürgermeisterin Rawlings-Blake.
Der Arzt sei in den Bauch getroffen worden, habe sich aber aus dem Krankenzimmer retten können, wo sich der Mann daraufhin mit seiner ans Bett gefesselten Mutter verbarrikadierte. Nach drei Stunden stürmte die Polizei schließlich das Zimmer.











