Winnenden-Amoklauf: "Familie gestraft genug"
Vater des Amokläufers von Winnenden vor Gericht wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

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Seit Donnerstag steht der Vater von Tim K. in Stuttgart vor Gericht, da sein Sohn die Tatwaffe von ihm entwendet hatte.
Die Staatsanwaltschaft möchte erreichen, dass der 51-jährige Jörg K. wegen fahrlässiger Tötung verurteilt wird. Der Vater hatte die Waffe nicht gemäß den gesetzlichen Vorschriften in seinem Waffentresor verwahrt, sondern unverschlossen im Schlafzimmer. In einer zum Prozessauftakt verlesenen Erklärung bat er die Hinterbliebenen der Opfer sowie die Überlebenden und ihre Angehörigen indirekt um Entschuldigung.
Er verstehe den Wunsch der Hinterbliebenen, die Motive seines Sohnes zu erfahren. Ihm gehe es nicht anders. Dass sein Sohn ihm seine Probleme und Verzweiflung nicht mitgeteilt hätte und er und seine Frau sie nicht erkannt hätten, das sähen seine Frau und er seitdem "als ihr großes menschliches Versagen".
Sie machten sich ständig Vorwürfe und fragten nach dem "Warum?" Die Verteidiger hatten Straffreiheit für den Angeklagten gefordert, da er angesichts des Verlustes seines Sohnes und wegen der sozialen Ächtung gestraft genug sei.
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Fakten
Am 11. März 2009 hat der 17-jährige Tim K. beim Amoklauf von Winnenden 15 Menschen getötet und dann sich selbst erschossen.











