16 Tote bei Flugzeugabsturz in Venezuela

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Nach dem Flugzeugabsturz in Venezuela am Montag ist die Zahl der Todesopfer auf 16 gestiegen. Nach Angaben der Regierung starb ein Passagier am Dienstag in der Klinik. Medienberichten zufolge soll der 60-Jährige einen Herzinfarkt erlitten haben. 35 Menschen überlebten das Unglück. Die Turboprop-Maschine war am Montag auf das Gelände eines Stahlwerks im Bundesstaat Bolívar gestürzt.
Die Behörden bestätigten am Dienstag zudem den Tod zweier Menschen, die bei der Suchaktion bei Kollision eines Militärhelikopters mit einem Kriegsschiff im Hafen der Stadt Porlamar auf der Karibikinsel Margarita ums Leben kamen. Das Boot "Mi Negocio" (Mein Geschäft) war das letzte der drei kleinen Schiffe, die am vergangenen Samstag auf dem Weg vom Archipel Los Testigos zur etwa 80 Kilometer entfernten Isla Margarita abgedriftet waren. Margarita gehört zum venezolanischen Bundesstaat Nueva Esparta und zählt zu den Kleinen Antillen.
Zwei der auch "Peneros" genannten Boote waren am Montag mit etwa 20 venezolanischen Passagieren an Bord entdeckt worden. Das letzte Boot wurde von dem unter der Flagge Trinidad und Tobagos fahrenden Frachtschiff "Arrow" im Seegebiet nördlich von Margarita entdeckt. Die Passagiere sind wohlauf.
Innenminister Tareck El Aissami hatte kurz zuvor im staatlichen Fernsehsender VTV mitgeteilt, dass ein an der Aktion beteiligter Helikopter am Hafengebiet der Stadt Porlamar auf Margarita mit dem Bug eines Marine-Schiffes kollidiert war. Der Co-Polit und der Bordmechaniker seien ums Leben gekommen, sagte er. Fünf Personen erlitten Verletzungen bei dem Unglück.











