Bis zu zehn Tote bei Pipeline-Explosion im Iran
Bei der Explosion einer Gaspipeline im Iran sind Behördenangaben zufolge bis zu zehn Arbeiter ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich in der Stadt Sarachs im Nordosten des Landes. Ein Bagger habe die Pipeline versehentlich angefahren, berichteten staatliche Medien. Neun oder zehn Menschen seien ihren schweren Verbrennungen erlegen, sagte ein Behördensprecher der Nachrichtenagentur Fars.
50 weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es in den Staatsmedien. Durch die Explosion sei eine Fläche von rund zwei Quadratkilometer in Brand geraten.
Die Pipeline führt von der Raffinerie in Sarachs in die Stadt Mashhad in der Provinz Chorasan-e Rasawi. Sie soll dem Ölministerium zufolge spätestens am Montag den Betrieb wieder aufnehmen. Der Iran ist der viertgrößte Ölproduzent und besitzt die weltweit zweitgrößten Erdgasvorkommen. Das Land ist stark auf die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft angewiesen.










