Vortäuschung eines Gipfelsiegs wäre Habeler nie eingefallen
Einen "Blödsinn" nennt Bergsteiger-Kollege Peter Habeler die Täuschung Christian Stangs. Ihm selbst wäre so etwas nie eingefallen.

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istian Stangl könnte schon Halluzinationen gehabt haben, ich will ihn aber nicht in Schutz nehmen. Einen Gipfelsieg vorzutäuschen ist sehr unhöflich", sagte Bergersteiger-Legende Peter Habeler am Mittwoch im Gespräch mit der APA. Der Tiroler hält Stangl für einen leistungsfähigen Bergsteiger. "Aber so einen Blödsinn zu verzapfen, wäre uns nie eingefallen", meinte Habeler. Er kenne keinen einzigen, der so einen Missbrauch betrieben hätte.
"Wir haben immer geschaut, dass wir ein Gipfelfoto vom Berg mitnehmen", sagte er. "Sachen, wie eingeschlagene Hacken am Gipfel dienen etwa als Beweis." Gemeinsam mit Seilgefährte Reinhold Messner "haben wir uns auch oft um schnelle Aufstiege bemüht", sagte er, dennoch dominiere für ihn immer noch die Freude am Berg.
Peter Habeler scheiterte einst ebenfalls am K2. Mit Reinhold Messner gelang ihm 1978 die Besteigung des 8.848 Meter hohen Mount Everests ohne Sauerstoffgerät.











