U-Bahn-Streik legte London lahm

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Ein 24-stündiger Streik der Londoner U-Bahn-Bediensteten hat am Dienstag die britische Hauptstadt lahmgelegt und zeitweise ein Verkehrschaos ausgelöst. Millionen von Pendlern mussten auf Busse, Fahrräder und Themse-Boote umsteigen, kamen häufig aber dennoch nicht rechtzeitig zur Arbeit. Mit dem Ausstand will das U-Bahn-Personal den Abbau von 800 Stellen an den Ticketschaltern verhindern.
Nach Angaben der Londoner U-Bahngesellschaft fuhren trotz des Streiks 40 Prozent der Züge, nur eine der elf Linien war komplett geschlossen. Auf einigen Linien wurden nicht alle Bahnhöfe bedient. Doch allein die Ankündigung des Streiks hatte viele Berufstätige zum Ausweichen von der Schiene auf die Straße bewogen und damit kilometerlange Staus ausgelöst. Ein schwerer Lkw-Unfall auf einer Eisenbahnbrücke auf einer der Zubringerstrecken ins Zentrum von London sorgte für zusätzliche Probleme.
Die Zahl der U-Bahn-Fahrkartenverkäufer soll gekürzt werden, weil immer mehr Londoner ihre Zeitkarten am Automaten oder online zahlen. Das Unternehmen hatte jedoch angekündigt, es werde nicht zu Entlassungen kommen. Großbritanniens Transport-Staatssekretär Hammond verurteilte die Arbeitsniederlegung: "Dieser Streik ist schlecht für die Fahrgäste, schlecht fürs Geschäft und schlecht für London", sagte er.










