Mindestens 44 Tote nach Erdrutschen in Guatemala

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Nach tagelangen Regenfällen sind bei Erdrutschen in Guatemala mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten fanden in einer Schlammlawine an der Panamerikana-Straße westlich von Guatemala-Stadt den Tod. Bis Montag früh wurden dort 23 Tote geborgen. Nach Medienberichten wurden auch zahlreiche Helfer verschüttet, als sie nach Überlebenden suchten.
Die Rettungskräfte setzten die Suche nach Verschütteten fort. Präsident Alvaro Colom sagte nach einem Besuch im Unglücksgebiet, die interamerikanische Straße sei an mehreren Stellen verschüttet. An der Route wurden am Wochenende weitere Tote gefunden. An einer Stelle war ein Reisebus von den Erdmassen verschüttet worden.
Mehr als 14.000 Menschen wurden nach Medienberichten vom Montag in Notherbergen untergebracht. Von den starken Regenfällen und ihren Auswirkungen seien etwa 30.000 Einwohner in mehreren Regionen betroffen. Zehn Flüsse drohten über die Ufer zu treten. Bereits im Mai waren in Guatemala nach starken Regenfällen und beim Ausbruch des Vulkans Pacaya 165 Menschen getötet worden.
Auch in den Nachbarländern in Zentralamerika und im Süden Mexikos sind viele Regionen überschwemmt. Dabei kamen in den vergangenen Tagen Dutzende von Menschen ums Leben. In den mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca, Tabasco und Veracruz stehen seit Tagen viele Ortschaften unter Wasser. In Nicaragua waren bis zum Wochenende über 40 Menschen ums Leben gekommen. In Honduras stieg die Zahl der Todesopfer auf über 20.










