Fortschritte bei Versiegelung der BP-Ölquelle

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Der Ölkonzern BP ist bei der endgültigen Versiegelung des vor mehr als vier Monaten leckgeschlagenen Tiefsee-Bohrlochs im Golf von Mexiko einen wichtigen Schritt vorangekommen. Dem britischen Unternehmen gelang es am Freitag, ein defektes Sicherheitsventil über der Ölquelle in rund 1.500 Metern Tiefe zu ersetzen.
Der Einsatzleiter der US-Regierung, Thad Allen, sprach von einem Meilenstein im Kampf gegen die schwerste Ölkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten. BP will nun in den kommenden Tagen die Arbeiten an der Entlastungsbohrung wieder aufnehmen. Mitte September soll sie das Ölfeld Macondo erreichen und dadurch das Bohrloch 4.000 Meter unter dem Meeresgrund auch von unten mit Schlamm und Zement verschlossen werden.
Das ausgetauschte Ventil ist auch ein wichtiges Beweisstück für die zivil- und strafrechtlichen Ermittlungen zu der Explosion der BP-Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April. Nach dem Untergang der Plattform waren bis Mitte Juli mehr als vier Millionen Barrel Öl ins Meer geflossen. BP bezifferte die Kosten zur Bekämpfung der Ölpest zuletzt auf inzwischen acht Milliarden US-Dollar (6,23 Mrd. Euro).










