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Zuletzt aktualisiert: 03.09.2010 um 15:30 UhrKommentare

Hurrikan "Earl" nimmt Kurs auf Ferienparadies

Glimpflicher Ausgang für North Carolina: Hurrica "Earl" zog an dem US-Bundestaat vorbei und hinterließ nur geringe Schäden. Am Freitag zog er weiter nordwärts die Küste entlang und bleibt mit Windgeschwindigkeiten bis 170 km/h gefährlich.

Der Hurrikan war weniger stark als erwartet

Foto © APDer Hurrikan war weniger stark als erwartet

North Carolina konnte bereits aufatmen: "Earl" zeigte sich gnädig und blieb so weit von der Küste entfernt, dass größere Schäden ausblieben. Den Outer Banks, einer als Urlaubsparadies bekannten Inselkette, bescherte er aber Überflutungen und Stromausfälle. Auf manchen Straßen stand das Wasser einen halben Meter hoch, auch die Hauptzufahrtsstraße zu den Inseln war in der Früh nur schwer passierbar, berichtete der Sender CNN. Die meisten Urlauber waren zuvor einem Evakuierungsaufruf gefolgt und hatten sich auf dem Festland in Sicherheit gebracht. Gouverneurin Bev Perdue zeigte sich angesichts der insgesamt eher geringen Schäden erleichtert. Vorerst wurden keine Verletzten gemeldet.

Meteorologen halten es für möglich, dass "Earl" auf seinem Weg gen Norden einen kleinen westlichen Schwenk macht: Dann könnte sein Zentrum in der Nacht zum Samstag über Cape Cod hinwegziehen, ein Ferienparadies mit vielen prominenten Gästen. Dort hatte erst in der vergangenen Woche auch US-Präsident Barack Obama Urlaub gemacht.

Vorsorglich Notstand ausgerufen

"Earl" hatte sich am Donnerstag zu einem Hurrikan der Kategorie zwei abgeschwächt, blieb aber mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern im Zentrum immer noch ein gefährlicher Sturm. Er zog am Freitag weiter nordwärts die Küste entlang. Vor allem Massachusetts bereitete sich auf heftige Regenfälle und hohen Wellengang in der Nacht vor - ausgerechnet zu Beginn eines in den USA verlängerten Feiertag-Wochenendes, das zum Sommerende noch einmal Urlaubermassen beschert. Vorsorglich wurde daher für Massachusetts der Notstand ausgerufen.


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