Shaolin Abt besuchte Faymann und Schönborn

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Der Abt des weltberühmten Shaolin-Tempels in China war am Mittwoch in buddhistischer Mission in Wien. Am Vormittag traf Shi Yongxin Bundeskanzler Faymann und Kardinal Schönborn. Faymann konnte mit dem Besuch gleich fachsimpeln: "Ich habe ein Jahr lang mit einem Mönch mehrmals in der Woche Qi Gong geübt. Heute finde ich leider keine Zeit mehr dafür", sagte der Bundeskanzler.
Der Abt lud Faymann umgehend zum Besuch des Shaolin Tempels ein, was der Bundeskanzler dankend annahm. Die Visite dürfte kommendes Jahr beim bilateralen China-Besuch stattfinden.
Nach dem Bundeskanzler machte der Abt samt einer Handvoll Kampfmönche dem Wiener Kardinal Schönborn seine Aufwartung. "Ich war selbst Mönch. Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen dem christlichen und dem buddhistischen Mönchstum", sagte Schönborn. Die beiden Geistlichen betonten, wie wichtig der religiöse Dialog für den Frieden ist. "Wir müssen uns besser kennen und verstehen lernen", sagte Shi Yonxin.
Abt Shi war auch Gast in Alpbach, wo er am 30. August zum Thema "Geopolitische Paradigmenwechsel" gesprochen hat. Außerdem gründete er in Wien die Dachorganisation "Shaolin Europa". Ziel der Organisation ist die "zentrale Qualitätssicherung europäischer und internationaler Shaolin Kultur, um Frieden in der Welt und Gesundheit der Menschheit zu fördern".











