Iranische Medien nennen Carla Bruni "Prostituierte"
Iranische Medien haben scharfe Kritik an der französischen Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy geübt, die sich gegen die Steinigung einer Iranerin ausgesprochen hatte.

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Die regierungsnahe iranische Website www.inn.ir nannte Bruni am Montag "unmoralisch". Sie kommentierte damit einen Zeitungsartikel der ultrakonservativen Zeitung "Kayhan", die Bruni am Samstag eine "Prostituierte" genannt hatte. "Die Vorgeschichte zeigt klar, warum diese unmoralische Frau eine wegen Ehebruchs verurteilte Frau unterstützt", hieß es auf der Website.
Die Frau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy hatte sich vergangene Woche in einem offenen Brief für die zum Tode verurteilte Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani stark gemacht. "Frankreich wird Sie nicht aufgeben", schrieb das ehemalige Model. Neben Bruni-Sarkozy hatten sich zahlreiche Prominente und Politiker auf die Seite der 43-Jährigen gestellt. Die iranische Führung hatte die Vollstreckung des Todesurteils im Juli vorerst ausgesetzt.











