Unwetter: Rekordregenmengen und Millionenschäden

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64 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 60 Minuten - so viel regnet es in Eisenstadt normalerweise im gesamten August. Dazu Sturmböen und Zehntausende Blitze, entwurzelte Bäume, überflutete Häuser und abgetragene Dächer. Die gewaltigen Gewitter, die am Wochenende über große Teile Österreichs zogen, richteten teilweise enorme Schäden an. Die Schadenssummen liegen in Millionenhöhe.
Schuld an den heftigen Niederschlägen am Freitagabend war ein gewaltiger Gewitterkomplex, der sich südlich von Österreich gebildet hatte. Auf seinem Weg nach Norden intensivierte sich dieses Starkgewitter und sorgte vom südlichen Wiener Becken bis ins Weinviertel für Sturmböen und Starkregen.
In der Nacht auf Sonntag kam es zwischen Osttirol und dem Nordburgenland wiederum zu heftigen Gewittern. Neuerlich sehr stark betroffen waren der Raum rund um Eisenstadt sowie die Wechselregion und die Oststeiermark, wo stellenweise Niederschlagsmengen von über 50 Liter pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit gemessen wurden. Sonst kleine Bäche wie die Wulka wurden zu reißenden Strömen. Aber auch in Kärnten und Tirol wurden teils große Regenmengen registriert.
Durch Blitzschläge wurden mehrere Brände verursacht, in der Landwirtschaft gab es schwere Schäden. Bächer traten über die Ufer und überfluteten Gemeinde- und Landesstraßen, Keller und Felder. Zudem blockierten an einigen Stellen Muren und umgestürzte Bäume den Verkehr. Obwohl noch lange nicht feststeht, was alles kaputt ist, gibt es bereits Schadenssummen in Millionenhöhe.











