Unwetter-Wochenende in Österreich

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Schwere Unwetter sind an diesem Wochenende der ständige Begleiter der Österreicher gewesen und haben teils schwere Schäden verursacht. In der Nacht auf Samstag wurden die drei östlichen Bundesländer Niederösterreich, das Burgenland und Wien schwer getroffen. In der Nacht auf Sonntag erwischte es die Steiermark, Tirol und erneut das Burgenland.
Die Unwetter im Nordburgenland trafen vor allem den Bezirk Mattersburg und die Gemeinde Loipersbach, hieß es aus dem Landesfeuerwehrkommando (LFK) Burgenland. In Wulkaprodersdorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) trat die Wulka in der Nacht über die Ufer. "Teile der Ortschaft stehen unter Wasser", sagte Robert Csukovits, Kommandant der Feuerwehr Wulkaprodersdorf. Um die Gefahr zu bannen, habe man nun zu den 3.000 vorrätigen Sandsäcken 4.000 weitere geholt.
Das Burgenland hatte bereits mit den schweren Unwettern in der Nacht auf Samstag zu kämpfen. Rund 200 bis 250 Einsätze beschäftigten knapp 800 Feuerwehrleute. Stark betroffen war besonders die Landeshauptstadt.
In der Oststeiermark gab es in der Nacht auf Sonntag nach heftigen Regenfällen mit Blitzschlägen zahlreiche Schäden an Gebäuden und landwirtschaftlichen Kulturen. Betroffen waren vor allem die Bezirke Weiz und Hartberg. Im Bezirk Leibnitz und im Bezirk Hartberg schlugen Blitze in die Kamine von Einfamilienhäusern ein und setzten die Dachstühle in Brand.
In Tirol war nach heftigen Regenfällen die Ötztal-Bundesstraße (B 186) seit Sonntagfrüh für den Verkehr gesperrt. Bei Tumpen war die Hochwasser führende Ötztal Ache über die Ufer getreten und hatte die Fahrbahn überflutet.
In der Nacht auf Samstag bzw. am späten Freitagabend trafen schwere Gewitter auch Wien und Niederösterreich. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik wurden rund 10.000 Blitze registriert. Der Flughafen Wien wurde vorübergehend gesperrt, auch die Wiener Linien standen etwa eine halbe Stunde still.











