Deutscher stürzte in Tirol 100 Meter in den Tod
Vor den Augen dreier Bergkameraden ist am Samstag ein 55-jähriger Deutscher im Hintersten Ötztal in Tirol in den Tod gestürzt. Der Mann war in 3.400 Metern Höhe beim Abstieg vom Gipfel gestolpert und hatte das Gleichgewicht verloren, gab die Polizei am Abend bekannt.
Der Urlauber wollte eigentlich mit fünf weiteren deutschen Bergsteigern in Gurgl, im Gemeindegebiet von Sölden (Bezirk Imst), vom Ramolhaus zum Schafkogel. Da die Gruppe zu spät unterwegs war, entschloss man sich nicht den Schafkogel, sondern die Firmisanschneide zu besteigen. Während zwei Bergsteiger in Richtung Ramolhaus umkehrten, kletterte der 55-Jährige mit drei weiteren Bergsteigern am Felsgrat auf die Firmisanschneide. Beim Abstieg passierte dann das Unglück, die Leiche wurde von einem Hubschrauber ins Tal geflogen.










