Trotz Todesfall doch kein Aus für finnische Sauna-WM
Am Montag hat sich ein Geschäftsmann in der nordwestfinnischen Gemeinde Tuuri bereiterklärt, die WM übernehmen zu wollen. Die Regeln sollen nun doch unter Heranziehung medizinischer Experten überarbeitet werden. .

Foto © APABestürzte Zuseher beo der Sauna-WM
Trotz des Todes eines Finalisten soll die Weltmeisterschaft im Saunasitzen auch im nächsten Sommer wieder in Finnland stattfinden. Nach der Ankündigung der Gemeinde Heinola, die Veranstaltung künftig nicht mehr durchführen zu wollen, hat sich am Montag ein Geschäftsmann in der nordwestfinnischen Gemeinde Tuuri bereiterklärt, die WM übernehmen zu wollen. "Dorfgreißler " Vesa Keskinen zufolge sollen die Regeln unter Heranziehung medizinischer Experten überarbeitet werden.
Beim Finale der diesjährigen WM war am Samstag der russische Finalist Wladimir Ladyschenski tot zusammengebrochen. Sein Finalgegner Timo Kaukonen lag am Montag mit schweren Verbrennungen immer noch im Krankenhaus. Die Polizei hat bisher keinerlei Ermittlungen wegen möglicher Fahrlässigkeit gegen die Veranstalter in Heinola eingeleitet. Die Sauna-WM fand seit 1999 in Heinola statt.











