Sprengung der Traunbrücke in OÖ verlief problemlos

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Ohne Zwischenfälle ist Sonntag früh die 240 Meter lange Traunbrücke in Richtung Salzburg in Steyrermühl (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich über die Bühne gegangen. Laut Asfinag wurde die Zündung Punkt 6.34 Uhr eingeleitet und 200 Kilo Sprengstoff brachten das Bauwerk zum Einsturz. Die Westautobahn (A1) war für etwa drei Stunden zwischen Regau (Bezirk Vöcklabruck) und Steyrermühl gesperrt.
800 Meter Sprengkabel mussten zuvor verlegt werden, um die kontrollierten Detonationen starten zu können. Nachdem der Sprengstoff die Träger zerschnitten hatte, fiel die Brücke in sich zusammen in den darunter führenden Traunfluss. Zur Wiederaufbereitung des Abbruchs wurde das Material sofort von Baggern geborgen.
Die Sprengung war Teil der Sanierung der gesamten Westautobahn auf oberösterreichischem Gebiet. 2012 soll diese abgeschlossen sein. Darunter fällt auch die Generalerneuerung und Verbreiterung der Traunbrücke. Vom derzeitigen Querschnitt von 11,50 Meter soll die neu gebaute Brücke schließlich 12,75 Meter breit werden. Grund für die Verbreiterung ist das gestiegene Verkehrsaufkommen, wie der oberösterreichische Bau-Landesrat Franz Hiesl Ende Juni bekanntgab. In Spitzenzeiten hätten zuletzt 60.000 Fahrzeuge pro Tag die Brücke überquert.
Im August 2011 sollen dann die Arbeiten in Fahrtrichtung Wien beginnen. Dann werde eine weitere Sprengung mit kurzfristiger Verkehrsumleitung notwendig sein.











