Alle Loveparade-Verletzte aus Klinik entlassen

Foto © APA
Fast zwei Wochen nach der Duisburger Loveparade-Tragödie wurde die letzte Verletzte aus dem Krankenhaus entlassen. Die 23-jährige Frau, die bei dem Unglück schwer verletzt worden war, dürfe im Laufe des Freitags nach Hause, sagte ein Polizeisprecher in Köln. Bei dem Techno-Spektakel am 24. Juli war eine Massenpanik ausgebrochen. 21 Loveparade-Besucher kamen ums Leben.
Insgesamt wurden mehr als 500 Menschen verletzt, mehr als 280 kamen ins Krankenhaus.
Unterdessen nahm der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in seiner Kolumne "Klartext" auf dem Online-Portal kath.net zum Unglück von Duisburg Stellung. In der Überschrift zum Kommentar heißt es: "Love-Parade ist kein 'harmloses Feiern' - Wenn Gott 'straft', tut er dies mit der Absicht, den Menschen zurückzuholen, Gott straft aus Liebe!"
Zwar schreibt Laun, dass es keinem Menschen zustehe, "über die Toten zu urteilen und darüber hinaus zu behaupten, ihr Tod sei eine - natürlich gerechte - 'Strafe Gottes' für die Sündigkeit der Love-Parade, in deren Verlauf das Unglück geschah". An anderer Stelle heißt es in der Kolumne: "Und doch, das Ereignis und die Diskussion über es geben Anlass weiterzudenken! Das Mitleid mit den Opfern ist eine Sache, eine andere die Feststellung: Love-Parade und Teilnahme an ihnen sind, abgesehen von ihrem abstoßenden Erscheinungsbild, objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes, sind Sünde und Einladung zur Sünde!"











