Über 60 Tote bei Überschwemmungen in Afghanistan
Im Nordosten von Afghanistan sind bei schweren Überschwemmungen über 60 Menschen getötet worden. Starke Monsunregenfälle sind der Grund für die Wassermassen, bei denen schon in den vergangenen Tagen mindestens 400 Menschen ihr Leben lassen mussten. Wie das afghanische Katastrophenschutzprogramm berichtete, wurden tausende Menschen in Sicherheit gebracht.
In den afghanischen Provinzen Nagahar und Kunar brachten Soldaten der NATO-Schutztruppen zusammen mit der im Aufbau befindlichen heimischen Luftwaffe mehr als 2.000 Menschen in Sicherheit. Für den Einsatz seien die Einsatzkräfte auch in Gebiete geflogen, die von Aufständischen kontrolliert würden.
Das deutsche Entwicklungsministerium teilte mit, die Hilfen nach den verheerenden Überschwemmungen für Pakistan auf bis zu eine Million Euro zu erhöhen. Bisher hat das Auswärtige Amt bis zu 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem zusätzlichen Geld des Entwicklungsministeriums soll eine schnelle Versorgung der Notleidenden mit Nahrungsmitteln ermöglicht werden.










