Mehr als 270 Verletzte bei Erdbeben im Iran

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Bei einem Erdbeben der Stärke 5,7 im Nordosten des Iran sind am Samstag 274 Menschen verletzt worden. Zwölf der Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert, meldete die Nachrichtenagentur Ilna. Ein zweites Erdbeben erschütterte am Samstag den Süden des Landes, Informationen über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor.
Das Beben habe in der Region Torbat-Heydarieh "schwere Schäden" angerichtet, sagte der Präfekt nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Manche Dörfer seien zu 50 Prozent oder komplett zerstört worden, sagte der Unterpräfekt von Torbat-Heydarieh, Bahram Soltani. Der Erdstoß im Süden des Landes hatte eine Stärke von 5,8, wie das staatliche Fernsehen unter Berufung auf Experten der Teheraner Universität berichtete. Laut der Nachrichtenagentur Fars lag das Epizentrum in der Stadt Negar im Südwesten der Provinz Kerman in einem ländlichen Gebiet mit vielen Dörfern, deren Häuser nicht besonders stabil gebaut sind.
Vergangene Woche waren bei einem Erdbeben der Stärke 5,8 in einer schwach besiedelten Region im Süden des Iran ein Mensch ums Leben gekommen und mehrere Dutzend weitere verletzt worden. Im Iran ereignen sich häufig Erdbeben. 2003 starben bei einem Beben der Stärke 6,3 in Bam im Süden des Landes mehr als 30.000 Menschen - ein Viertel der gesamten Bevölkerung der Stadt. Auch die weltberühmte Lehm-Zitadelle der Stadt wurde dabei zerstört.










