Flughafen Wien: Wieder Skylink-Durchsuchung
Neue Vorwürfe in der Causa Skylink: Der Ex-Projektleiter von Skylink soll mit "günstigem" Hausumbau geschmiert worden sein.

Foto © APADas sich im Bau befindliche Flughafen-Terminal Skylink in Wien
Außer in den Büroräumlichkeiten beim Flughafen Wien sind bei den jüngsten Ermittlungen auch zwei Privathäuser des früheren Skylink-Projektleiters in Niederösterreich durchsucht worden, berichtet die "Kronen Zeitung" in ihrer Samstag-Ausgabe. Die Beweise gegen den Ingenieur seien erdrückend: Man habe Rechnungen gefunden, die belegen würden, dass sich der Verdächtige mit privaten Mega-Rabatten habe bestechen lassen, so die Zeitung. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Das Schmiergeld in Form eines Hausumbaus geflossen sein. So habe der Manager etwa statt 12.000 Euro nur 3.000 Euro pro Fenster zahlen müssen. Im Visier steht dem Bericht zufolge jene Baufirma, die einst den Zuschlag für den Skylink-Innenausbau bekam. Die Kosten explodierten damals um mehr als das Doppelte von 44 auf 100 Mio. Euro. Der Ex-Projektleiter ist wie berichtet nach den Durchsuchungen von Donnerstag mit sofortiger Wirkung dienstfrei gestellt worden











