37 Tote bei Brückeneinsturz in China
37 Menschen sind in Zentralchina ums Leben gekommen, als ein Hochwasser führender Fluss eine Brücke zum Einsturz gebracht hat. 19 Menschen werden noch vermisst, berichtete eine Lokalzeitung. Lediglich sechs Personen konnten beim Einsturz der 153 Meter langen Brücke in der Bergregion Luanchuan gerettet werden.
Der Fluss war nach wochenlangen sintflutartigen Regenfällen angeschwollen und hatte die Brückenpfeiler unterspült. In der betroffenen Provinz Henan kamen insgesamt 52 Menschen wegen der Unwetter ums Leben, 20 Personen werden noch vermisst. 200.000 Menschen hätten ihr Obdach verloren.
In der südwestlichen Provinz Sichuan werden nach einem Erdrutsch wegen heftigen Regenfällen 21 Personen vermisst. Die Erdmassen lösten sich am Dienstag nach heftigen Regenfällen und zerstörten oder beschädigten Dutzende Häuser nahe der Stadt Ya'an, wie die Behörden mitteilten.
Besonders Chinas Süden erlebt seit Wochen anhaltende Regenfälle, die neben zahlreichen Erdrutschen und Schlammlawinen auch die heftigsten Überschwemmungen seit zehn Jahren auslösten. Durch die Unwetter kamen in diesem Jahr bereits 823 Menschen in China ums Leben, 437 weitere werden vermisst.









