Christian Stangl musste am K2 umkehren

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Der als Skyrunner bekannt gewordene steirische Alpinist Christian Stangl hat am K2 umkehren müssen: Fieber und Angina zwangen den 44-Jährigen nach Angaben seines Sprechers vom Montag, vom Lager II ins Basiscamp zurückzukehren, wo es für Stangl nun heißt: Abwarten und Tee trinken.
Stangl probiert derzeit zum dritten Mal, den Gipfel des K2 (8.611 Meter) zu erreichen, nachdem er in den beiden vergangenen Jahr auf 8.100 bzw. 8.300 Metern gescheitert war. Vor zwei Jahren hatte eine Eislawine elf Bergsteigern das Leben gekostet und die Saison vorzeitig beendet, im vergangenen Jahr erreichte überhaupt niemand den Gipfel. Für diese Woche hat der gesundheitlich angeschlagene Steirer sich nichts mehr vorgenommen, ob dann ein Gipfelversuch möglich sein wird, hängt zu einem guten Teil auch vom Wetter ab.
Stangl hätte im Lager II zelten wollen, ungünstigerweise hatte der Sturm die Zelte verweht. Deshalb war Biwakieren angesagt - ehe er sich am Sonntag auf den Rückweg ins Basislager machte. Den K2 in Skyrunning-Manier zu bezwingen, hatte Stangl nicht vor: Das sei zu gefährlich, obendrein stand kein Partner zur Verfügung, der beim Tempo hätte mithalten können, wie Sprecher Willi Pichler sagte. Die Besteigung des K2 fällt vielmehr in den aktuellen Plan des 44-Jährigen, die sieben höchsten und zweithöchsten Berge jedes Kontinents inklusive Antarktis und Ozeanien zu schaffen. Nur zwei fehlen noch: neben dem K2 der Mount Tyree in der Antarktis.











