Piranha aus der Drau gefischt
Ein kroatischer Fischer hat den Fang seines Lebens gemacht, als er einen Piranha aus der Drau fischte. Experten gehen nicht davon aus, dass sich Piranhas dauerhaft im Fluss ansiedeln könnten.

Foto © APAPiranhas, die in Europa wild gefangen werden, wurden meist ausgesetzt
Nur knapp 25 Zentimeter misst der Fisch, den Tihomir Everle aus der Drau nahe der kroatischen Stadt Osijek gefischt hat, trotzdem wird er davon noch lange erzählen. Schließlich handelt es sich dabei um ein Exemplar des sagenumwobenen Piranhas. Obwohl die Tiere eigentlich in den Flüssen Südamerikas zu Hause sind, ist Everle überzeugt, dass sich noch mehr Piranhas im Fluss befinden.
Experten, die von der kroatischen Tageszeitung "24 sata" befragt wurden, halten eine dauerhafte Ansiedelung und Vermehrung der Piranhas im Fluss aber für unwahrscheinlich. Zwar könnten die Fische den Sommer überleben, im Herbst und vor allem im Winter wäre es aber zu kalt für sie und auch der Sauerstoffgehalt in der Drau sei zu gering.
Haustier
Der gefangene Piranha dürfte in einem Aquarium gehalten und dann ausgesetzt worden sein. Schon vor knapp einem Jahr wurde in Frankreich ein Piranha gefangen. Aber auch, wenn es tatsächlich noch mehr Piranhas in der Drau geben sollte, ist das kein Grund zur Panik: Entgegen den Legenden sind Piranhas nämlich eher scheu und greifen Menschen nur in Ausnahmefällen an.
Features
Fakten
Piranhas sind räuberische Fische, die in den tropischen Flüssen Südamerikas beheimatet sind. Sie haben sehr scharfe Zähne und werden bis zu 15 Jahre alt.
Ob Piranhas für den Menschen gefährlich sind, ist sehr umstritten und nicht erwiesen.











