Angezündete Frau wurde am Dienstagvormittag erschlagen
Die Obduktion der Leiche ergab, dass die Tote 50 Jahre alt, 1,55 Meter groß und laut Exekutive ein "Europider" Typ sei. Zwischen dem Zeitpunkt des Todes und der Auffindung lagen rund zehn Stunden.

Foto © APASpurensicherung in Nickelsdorf
Das ausführliche Obduktionsergebnis jener ermordeten und danach angezündeten Frau, die am Dienstagabend bei Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) gefunden wurde, ist am Mittwochabend von der Sicherheitsdirektion Burgenland bekanntgegeben worden: Die etwa 50-jährige, 1,55 Meter große Tote sei laut Exekutive ein "Europider" Typ. Die Naturhaarfarbe sei braun, die Haare hatte die Frau blond gefärbt. Die Leiche sei wahrscheinlich bereits am Dienstagvormittag erschlagen worden, hieß es.
OP-Narben
Die Ermordete wies am linken Knie eine Y-förmige und am linken Unterbauch eine etwa vier bis fünf Zentimeter große OP-Narbe auf. Außerdem wurde am rechten Handgelenk eine kreuzförmige Narbe entdeckt.
Die genaue Todesursache wurde laut gerichtlichem Obduktionsergebnis als "massive stumpfe Gewalt gegen den Kopf der Frau (Erschlagen)" bezeichnet. Zwischen dem Zeitpunkt des Todes und der Auffindung lagen demnach rund zehn Stunden.
Die intensive Spurensuche und Befragung sei mit insgesamt etwa 70 Exekutivbeamten am Mittwoch im erweiterten Umfeld des Auffindungsortes durchgeführt worden, so die Polizei. Brauchbare Hinweise, verwertbare Spuren oder sonstige Erkenntnisse konnten zunächst nicht erbracht werden. Die Polizei bittet weiterhin um zweckdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.












