30 Tote bei Unglücken in chinesischen Bergwerken
In China sind bei mehreren Zwischenfällen in Bergwerken des Landes am Wochenende mindestens 30 Arbeiter ums Leben gekommen. 13 Bergleute seien noch in den Gruben eingeschlossen, berichteten chinesische Medien am Sonntag. Im Kohlebergwerk Xiaonangou im Nordwesten des Landes kamen bei einem Brand 28 Arbeiter ums Leben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Der Bergwerksbetreiber wurde festgenommen. Da das Feuer bis Sonntag andauerte, konnten zunächst nicht alle Leichen geborgen werden.
In einem Bergwerk in der zentralchinesischen Provinz Hunan kam es zu einer Explosion. Dabei kamen den Angaben zufolge zwei Menschen ums Leben. In der Provinz Gansu waren wegen der Überflutung einer Grube bis Sonntag 13 Menschen unter Tage eingesperrt. Xinhua zufolge konnten hier drei Menschen gerettet werden.
Die Arbeitsbedingungen im Bergbau in China gelten als die gefährlichsten der Welt. Im vergangenen Jahr sind bei Gruben-Unfällen mehr als 2.600 Arbeiter getötet worden.










