Drei Männer aus Trinkermilieu in Berlin umgebracht
Die Berliner Polizei hat innerhalb von zwei Tagen die Leichen von drei Männern aus dem Trinkermilieu entdeckt, die Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sind. Die drei Männer kannten sich untereinander. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden zwei Männer offenbar am vergangenen Donnerstag in der Wohnung eines der Toten getötet. Die dritte Leiche wurde in einer Wohnung im Nachbarhaus entdeckt.
Er habe ähnliche Verletzungen aufgewiesen, die Tat liege wohl schon drei Wochen zurück. Die Berliner Polizei sucht nun nach einem Mann im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, der am Donnerstag mit blutverschmierter Kleidung in der Nähe des einen Tatortes gesehen worden ist. Er soll sich an der Hand verletzt haben.
Am Freitag fanden Nachbarn in einer Wohnung im Stadtteil Britz die Leichen des 61-jährigen Wohnungsinhabers und eines 50-jährigen Wohnungslosen. Die Obduktion ergab laut Polizei, dass die Männer am Abend zuvor umgebracht wurden. "Todesursächlich waren in beiden Fällen massive Gewalteinwirkung gegen Kopf und Oberkörper."
Im Rahmen der Ermittlungen habe die Polizei am Samstag im Nachbarhaus an einer Wohnungstür Verwesungsgeruch festgestellt. In der Wohnung fanden sie den Leichnam des 35-jährigen Wohnungsinhabers. Auch er sei Opfer eines Tötungsdeliktes geworden und habe ein ähnliches Verletzungsbild wie die beiden anderen Opfer aufgewiesen. "Alle drei Opfer waren alkoholkrank, kannten sich gegenseitig und verkehrten im Alkoholikermilieu," hieß es weiter.










