Unwetter - Lage in Oberösterreich hat sich entspannt
In Oberösterreich hat sich die Situation nach den Unwettern zwar entspannt, im Salzkammergut sind aber noch immer Straßen im gesperrt.

Foto © apaGesperrte Bahstrecke bei Ebensee
In Oberösterreich hat sich die Lage nach den schweren Unwettern seit Sonntag entspannt. Die Nacht auf Dienstag verlief ruhig, es gab für die Feuerwehren keinen neuen Alarm. Im Salzkammergut waren aber am Dienstagvormittag noch zwei Straßen teilweise gesperrt, die Weißenbacher Straße ab Steinbach am Attersee (B153) und die Hallstättersee Straße am Koppenpass (L 547).
Situation beruhigt sich langsam
"Kleinigkeiten" wie überschwemmte Keller habe es am Montagabend noch gegeben. Ab 18.00 Uhr habe sich die Situation beruhigt, berichtete das Landesfeuerwehrkommando. Seit Sonntagabend waren rund 2.000 Helfer zu mehr als 300 Einsätzen ausgerückt. Das Büro des für Straßenbau zuständigen Landeshauptmannstellvertreters Franz Hiesl (V) teilte mit, dass an den mit Erdreich und Schlamm verschütteten Straßen keine größeren Schäden bleiben dürften. Am Dienstag waren die Aufräumarbeiten nach den Vermurungen noch im Gange.
Rund 2,6 Mio Schaden nach den Unwettern
Das Büro des für Katastrophenschutz zuständigen Landesrates Josef Stockinger (V) gab bekannt, beim Katastrophenfonds des Landes sei noch kein Ansuchen um eine Förderung eingegangen. Die Betroffenen hätten 30 Tage Zeit dafür, wichtig sei dabei eine Fotodokumentation und die Bestätigung der Gemeinde. Vorerst stünde das Aufarbeiten der Schäden im Vordergrund. Diese waren zuvor vom Generaldirektor der Oberösterreichischen Versicherung Wolfgang Weidl auf bis zu 2,6 Mio. Euro geschätzt worden.









