Hochwasser beschäftigt Rumänen weiter

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In Rumänien dauert der Kampf gegen das Hochwasser weiter an. Der Unterlauf der Donau schwoll an, in der 200.000-Einwohner-Stadt Braila trat der Strom bereits über die Ufer. Etwa 100 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, berichtete der rumänische Sender "Realitatea TV" am Montag.
Im nahe gelegenen Galati hätten Katastrophenschützer in der Nacht auf Montag mit der Verstärkung des Deichs begonnen. Dieser soll auf einer Strecke von 4,5 Kilometern mit Sandsäcken um 1,5 Meter erhöht werden. In der 300.000-Einwohner-Stadt Galati hat die Donau bereits den Hafenkai und angrenzende Gebiete überflutet.
Sollte die Deichverstärkung in Galati nicht ausreichen, wollen die Behörden einen anderen Deich an einem nahe gelegenen Donauknie sprengen, um Flutwasser auf ein unbewohntes Gebiet zu leiten. Arbeiten zur Verstärkung der Donaudeiche waren auch in den Donau- Städten Fetesti und Tulcea im Gange.
Seit zwei Wochen suchen Überschwemmungen vor allem den Osten Rumäniens heim. 23 - anderen Meldungen zufolge sogar 25 - Menschen sind seither in den Fluten ertrunken. Während in den bisherigen Überschwemmungsgebieten die Wasserstände sanken, ist nun der Unterlauf der Donau betroffen. Dort rechnen die Behörden für die nächsten Tage mit Hochwasser.










