Kurzarbeit geht zurück
Anfang Juli gibt es in Österreich nur mehr 8.313 Kurzarbeiter - gleichzeitig auch sinkt auch die Arbeitslosigkeit in der Industrie.

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Die Kurzarbeit hat in Österreich in den vergangenen Monaten laufend an Bedeutung verloren. Anfang Juli waren nur mehr 8.313 Personen in Kurzarbeit. Am Höhepunkt der Krise im April 2009 mussten 57.000 Beschäftigte kurzarbeiten. Die Auftragslage der Unternehmen habe sich offenbar deutlich verbessert und die Firmen haben wieder vollere Auftragsbücher. Viele Betriebe haben die Kurzarbeit daher beendet oder lassen sie auslaufen, so der Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS) Johannes Kopf am Freitag.
Mitte Juni waren in Österreich noch 12.050 Personen in 150 Betrieben in Kurzarbeit, Anfang Juli sank dieser Wert dann auf 8.312 Kurzarbeiter in 99 Betrieben. Besonders erfreulich sei, dass bei rückläufigen Kurzarbeitszahlen gleichzeitig auch die Arbeitslosigkeit in der Industrie zurückgegangen ist. Das bedeutet, dass die ehemaligen Kurzarbeiter ihre Jobs nach Beendigung der Kurzarbeit weitgehend behalten haben, argumentiert der Vorstand des Arbeitsmarktservice.
Drei Viertel aller Kurzarbeitsverhältnisse gab es in den drei Ländern Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark. Nach Branchen haben großteils der Automobilcluster, die Metallverarbeitung und ihre Zulieferbetriebe Kurzarbeit in Anspruch genommen. Durch das Modell Kurzarbeit konnten in der Krise Tausende Arbeitsplätze gesichert werden, so Kopf.










