44 Tote bei Hochwasser in Brasilien
Die Zahl der Toten nach dem Hochwasser im Nordosten Brasiliens ist auf mindestens 44 gestiegen. In den Bundesstaaten Alagoas und Pernambuco sind weiter Zehntausende auf der Flucht. Zahlreiche Orte riefen den Notzustand aus. Armee und Rettungsdienste sind im Einsatz, um Hilfslieferungen ins Krisengebiet zu bringen.
Für Pernambuco gab der Zivilschutz die Zahl der Todesopfer mit 15 an, im benachbarten Alagoas starben 29 Menschen bei den Überschwemmungen. Nach lokalen Medienangaben flüchteten in beiden Bundesstaaten insgesamt fast 100 000 Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern. Die Zahl der Vermissten geht in die Hunderte.
Präsident Lula da Silva will das Gebiet am Donnerstag mit dem Hubschrauber überfliegen. Es zeigt sich ein Bild der Verwüstung: Die Wassermassen zerstörten oder beschädigten Brücken, Häuser, Straßen und Eisenbahntrassen. Nach tagelangen Regenfällen traten unter anderem die Flüsse Mundau, Jacuipe und Paraiba über die Ufer. Die Regierung will Millionenhilfen bereitstellen.











