28-jährige Britin starb fünf Monate nach Transplantation einer Raucherlunge
Einer britischen Frau sind zwei Lungenflügel eines Spenders eingesetzt worden, der 30 Jahre lang geraucht hatte. Dazu der Chef des britischen Transplantationsprogramms: Patienten dürfen sich "keine brandneuen Organe erwarten".

Foto © APNormale Lunge versus Raucherlunge
Einer britischen Frau sind zwei Lungenflügel eines Spenders eingesetzt worden, der 30 Jahre lang geraucht hatte. Die Familie der inzwischen verstorbenen 28-Jährigen war entsetzt, als sie das erfuhr und reichte eine Beschwerde ein. Die Frau hatte an Mukoviszidose gelitten. Im Februar 2009 wurden ihr beide Lungenflügel transplantiert. Im Juli starb die Frau an einer Lungenentzündung.
Chris Rudge, der Chef des britischen Transplantationsprogramms, verteidigte die Entscheidung und sagte der BBC, dass Patienten keine brandneuen Organe erwarten dürften. Außerdem sagte er, die "Lungen eines Rauchers können ganz normal funktionieren." Die Familie der Verstorbenen forderte, dass Patienten mehr Informationen über die Organspender erhalten sollten, bevor sie einer Transplantation zustimmen.











