Erneut zahlreiche Feuerwehreinsätze wegen Regens

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Der starke Dauerregen hat in vielen Teilen Österreichs zu zahlreichen Überschwemmungen und Vermurungen geführt. In vielen Bundesländern standen die Feuerwehren im Dauereinsatz. Muren und kleinräumige Überflutungen gab es im Land Salzburg und in der Obersteiermark, viel zu tun hatten die Einsatzkräfte auch in Tirol und Vorarlberg. In Oberösterreich gab es entlang der Donau Hochwasser-Vorwarnungen.
In Schärding in Oberösterreich waren am Donnerstag durch den Starkregen und den Anstieg des Inn bereits Teile der Innenstadt überflutet. 40 Häuser waren Donnerstagmittag betroffen. Der Inn stieg bis Mittag bis zu 70 Zentimeter pro Stunde. Auch für Steyr und Saxen (Bezirk Perg) wurde ein Hochwasser-Voralarm ausgerufen.
Am Donnerstagnachmittag wurde in Niederösterreich die Wachau-Bundesstraße B3 am Nordufer der Donau zwischen Emmersdorf bei Melk und Krems gesperrt, teilte der ÖAMTC mit. Ein Ausweichen war - zumindest vorerst - über das Südufer (B33) möglich.
In der Obersteiermark gab es infolge Starkregens für die Feuerwehren vor allem des Bezirks Liezen viele Einsätze. 15 Feuerwehren rückten mit 350 Kräften zu rund 50 Einsätzen aus, Keller mussten ausgepumpt und Muren beseitigt werden.
Der Dauerregen führte im Bundesland Salzburg zu zahlreichen Überschwemmungen und Vermurungen. Rund 1.000 Florijanijünger von 65 Feuerwehren standen in der Nacht auf Donnerstag im Einsatz. Besonders betroffen waren die Gemeinden Oberndorf (Flachgau), Taxenbach (Pinzgau) und Leogang (Pinzgau), so die Feuerwehr.
Auch in Tirol hielt der Regen zahlreiche Feuerwehren in Atem. Am stärksten betroffen war der Bezirk Kitzbühel. Schadensmeldungen kamen auch aus den Bezirken Kufstein, Schwaz und Reutte. Iin Vorarlberg waren die nördlichen Regionen Vorarlbergs, etwa das untere Rheintal sowie der Bregenzerwald, betroffen.
Im Schienenverkehr kam es zu Einschränkungen. Auf der Westbahn war in Salzburg zwischen Lend und Bruck/Fusch die Strecke seit 4.50 Uhr bis vermutlich in die Abendstunden unterbrochen. Zwischen Bad Ischl und Bad Goisern in Oberösterreich konnten die Schienen seit 7.40 Uhr nicht mehr benutzt werden. Im Tiroler Außerferntal nahm ein Schienenersatzverkehr zwischen Reutte und Ehrwald/Zugspitzbahn den Betrieb auf.










