Massive Steigerung bei Umweltförderungen

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2009 wurden Förderungen für fast 22.000 Umweltschutz-Projekte genehmigt, knapp 300 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Durch einen Förderungsbarwert von 396,6 Millionen Euro wurde ein umweltrelevantes Investitionsvolumen von mehr als 1,9 Milliarden Euro ausgelöst. Darauf wies Umweltminister Berlakovich am Mittwoch in Wien anlässlich des Weltumwelttags am kommenden Samstag (5. Juni) hin.
Die Steigerung ist zu einem guten Teil auf das Konjunkturpaket Thermische Gebäudesanierung zurückzuführen, in dessen Rahmen fast 15.000 Förderungsprojekte genehmigt wurden. Das größte Volumen, nämlich mehr als 192 Millionen Euro, entfiel auf rund 3.400 Projekte im Bereich Wasserwirtschaft, gefolgt von den Bereichen "Umweltförderung im Land" mit rund 81 und dem Konjunkturpaket mit fast 79 Millionen Euro. Die geförderten Investitionen reduzieren die CO2-Emissionen um 10,2 Millionen Tonnen.
Berlakovich sieht in Österreich ein "Umweltmusterland": 16 Prozent der Fläche seien Landschaftsschutzgebiet, rund 20 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen "bio". Die Trinkwasserversorgung erfolgt zur Gänze aus Grund- und Quellwasser, Österreich verfüge über die höchste Holzvorratsmenge pro Hektar und habe eine Recyclingrate von 96 Prozent. Ein Drittel der heimischen Abfälle werde zu Energie verwandelt. Ein Viertel des Strombedarfs werde aus erneuerbarer Energie gewonnen.
Jeder Österreicher produziert übrigens rund 600 Kilo Abfall im Jahr. In einem im März veröffentlichten EU-Vergleich auf der Basis von Daten aus dem Jahr 2008 lag die Alpenrepublik damit an siebenter Stelle. Den meisten Müll produzieren die Dänen mit 800, den wenigsten die Tschechen mit 300 Kilo.











