Mann nach Familientragödie vor Gericht
Nach einem Familiendrama in der Vorweihnachtszeit findet am Dienstag und Mittwoch vor einem Salzburger Schwurgericht ein Prozess gegen einen 40-jährigen Mann statt. Er soll versucht haben, sich und die vier im Haus lebenden Kinder zu töten. Die damals fünfjährige Tochter wurde mit einem Messer schwer verletzt, die anderen Kinder überstanden die Nacht schwer geschockt, aber körperlich unversehrt.
Hintergrund der Tat war laut Anklage Eifersucht, weil die Frau des Angeklagten einen Freund hatte. Der Architekt war von einer Weihnachtsfeier erheblich alkoholisiert nach Hause gekommen. Es kam zum Streit. Und als die Frau das Gespräch auf nächsten Tag verschieben wollte, drehte der Mann durch. Laut Anklage verletzte er sich selbst und die fünfjährige Tochter mit einem Messer. Die anderen konnten sich in einem Zimmer verbarrikadieren, in das er selbst mit Gewalt nicht hineinkam. Dann zündete der 40-Jährige eine Schachtel mit Familienfotos an, schnitt sich mehrmals in die Unterarme und flüchtete schließlich wegen des Rauchs auf die Terrasse. Die Feuerwehr brachte die Frau und die Kinder in Sicherheit.










