Greenpeace-Aktion gegen Flussvergiftung in Moskau

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Mit einer spektakulären Aktion vor dem Kreml in Moskau haben Mitglieder der Umweltorganisation Greenpeace gegen die Verschmutzung russischer Flüsse protestiert. Aktivisten seilten sich von einer Brücke unweit des Roten Platzes über den Moskwa-Fluss ab und hängten ein großflächiges Transparent auf, wie Greenpeace am Donnerstag mitteilte.
Auf dem Plakat forderten die Umweltschützer Regierungschef Putin auf, die Einleitung ungefilterter Abwasser in Flüsse und Seen zu verbieten. Zudem spannte auch der deutsche Greenpeace-Klipper "Beluga II" bei seiner Vorbeifahrt am Kreml ein Protest-Plakat auf. Ob die Aktion von den Behörden genehmigt war, teilte Greenpeace nicht mit.
Am Mittwoch hatten die Umweltschützer alarmierende Werte über die Wasserqualität russischer Gewässer bekanntgegeben. Demnach überschreiten die Giftwerte die zulässigen Grenzwerte um bis ein Hundertfaches.











