Kärntner mit Solarboot auf Weltreise

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Allein mit der Energie von Sonne und Wind planen die Kärntner Michael Köhler und Heike Patzelt mit ihrem Katamaran "Solarwave" die Welt zu umrunden. Sie wollen damit beweisen, dass es möglich ist, ohne jeglichen Schadstoffausstoß die Ozeane zu queren. Etwa zwei Jahre soll die Reise dauern, allerdings mit Unterbrechungen: "Wir werden zwischendurch nach Österreich zurückkehren", erklärte Köhler.
Die Route orientiert sich an der Sonne: Die Strecke führt von Ost nach West einmal rund um den Globus. Der Katamaran wurde speziell für die umweltfreundliche Weltumrundung gebaut. Energie wird durch Solarpaneele und Windgeneratoren gewonnen, der Antrieb erfolgt mittels Elektromotoren. Die zwei Abenteurer können so komplett energieautark an Bord leben, kochen, kühlen, Wäsche waschen und Wasser erzeugen. Das Boot spielt alle Stücke, es ist mit vier Schlafzimmern und drei Bädern ausgestattet.
Die Weltumrundung bedeutet für den Kärntner und seine Partnerin aber mehr Stress als Urlaub: "Es sind immer wieder Reparaturen zu erledigen", erzählte Köhler vom Alltag. Zudem sei das Steuern des knapp 14 Meter langen Bootes anstrengend - Autofahren sei im Vergleich dazu entspannend. Auch Wind und Regen könnten dem Paar einen Strich durch die Rechnung machen: "Wir spüren mehr als andere Boote, wenn die Sonne nicht scheint."
Eine Herausforderung für das Paar ist auch das Zusammenleben auf dem Boot. "Das funktioniert nur, wenn man sich versteht", weiß Patzelt. Sollte es aber doch zu Streitereien kommen, meinte sie lachend: "Der Katamaran hat zwei Rümpfe, man kann sich also ohne weiters aus dem Weg gehen."











